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#33 Protokolle des Bösen_Uwe Ochsenknecht spielt den Oma Killer

Shownotes

Protokolle des Bösen_Uwe Ochsenknecht spielt den Oma Killer

In unserer fünfteiligen Reihe ‚Protokolle des Bösen‘ hört Ihr nachgestellte Original-Interviews des Profilers Stephan Harbort mit deutschen Serienmördern. Während Harbort persönlich zu hören ist, werden die Rollen der Täter von namhaften deutschen Schauspielern übernommen. In dieser Folge spricht Uwe Ochsenknecht den Serienmörder Daniel Küster — der Tätername wurde zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert. Küster tötete in den 1980er-Jahren drei ältere Frauen, die er jeweils erwürgte und anschließend ausraubte. Nach zwanzig Jahren Haft kam er frei, bevor er erneut mordete. Das Urteil: lebenslänglich und Sicherungsverwahrung.

Spannende True Crime Dokus stehen euch mit Crime+Investigation auch auf dem Bildschirm oder Display rund um die Uhr zur Verfügung. Zu empfangen, unter anderem als Sender in den Pay TV-Paketen von Sky, Vodafone, Telekom, aber auch zum Streamen bei WOW, Amazon oder Apple.

Alles Weitere erfahrt Ihr unter www.crimeandinvestigation.de

Empfang über Sky: https://tinyurl.com/wd6c55wh

Empfang über Vodafone: https://tinyurl.com/4r6dfd3b

Empfang über Telekom: https://tinyurl.com/2c4menwc

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Empfang über Youtube: https://tinyurl.com/fh2xj3kv

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Podcast Produktion: Media Carrots

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Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:03: Hallo

00:00:14: und

00:00:23: willkommen beim True Crime Podcast von Crime & Investigation.

00:00:28: Hier erzählen wir euch in jeder Folge von einem besonders ungewöhnlichen Kriminalfall, dabei geht es uns um Täter, Opfer ebenso wie um die Arbeit von Ermittlenden und der Justiz.

00:00:42: Wenn ihr spannende TrueCrime-Dokus auch einmal auf dem Bildschirm oder Display sehen wollt, könnt ihr das mit Crime and Investigation rund um die Uhr tun – zu empfangen unter anderem in den PayTV-Paketen von Sky, Vodafone und Telekom aber auch zum Streamen bei Amazon oder Apple.

00:01:01: Alles weitere erfahrt Ihr unter crimeandinvestigation.de.

00:01:12: In unserer fünfteiligen Reihe Protokolle des Bösen hört ihr nachgestellte Originalinterviews des Profiler Stefan Harbord mit deutschen Serienmördern.

00:01:23: Während Harbort persönlich zu hören ist, werden die Rollen der Täter von namhaften deutschen Schauspielern übernommen.

00:01:32: In dieser Folge spricht Uwe Ochsenknecht den Serien-Mörder Daniel Küster.

00:01:37: Der Tätername wurde zum Schutz der Persönlichkeitsrechte geändert.

00:01:42: Küster tötete in den neunzehnhundertachziger Jahren drei ältere Frauen, die er jeweils erwirkte und anschließend ausraubte.

00:01:51: Nach zwanzig Jahren Haft kam er frei bevor er erneut mordete – das Urteil lebenslänglich Unsicherungsverwahrung.

00:02:04: Seit seiner Kindheit ist Daniel Küster Einzelgänger ein einsamer Mensch der erstige Wünschte an Erkennung in einer Jugendgang findet wo Kriminalität und Gewalt auf der Tagesordnung stehen.

00:02:15: Auch sein familiäres Umfeld ist von Drogen, Alkohol und Hartherzigkeit geprägt.

00:02:20: Mit einundzwanzig beginnt Daniel Küster zu morden.

00:02:23: Es ist immer dasselbe Muster.

00:02:25: Er wirkt wehrlose Rentnerinnen zur Tode Und raubt sie aus.

00:02:29: Drei Morde können ihm nachgewiesen werden Zwei weitere gibt er aus freien Stücken zu.

00:02:36: Ich will von Daniel Küstar erfahren Warum er gemordet hat.

00:02:40: Unter welchen Umständen?

00:02:42: Was hat der bei den Tötungen empfunden Und wie stellt er sich ein Leben in Freiheit vor, sollte man

00:02:48: ihn entlassen?

00:03:32: Gab es auch Lichtblicke, also Dinge die angenehm waren?

00:03:38: Naja so ein bisschen Abenteuerlöft schnuppern.

00:03:42: Das hat mich schon auf andere Gedanken gebracht.

00:03:45: Abenteuelst?

00:03:46: Mhm.

00:03:48: Er hat mich manchmal dann nachts zum Clown mitgenommen als wir uns da aus der Wohnung schlichen und alle anderen noch schliefen oder... Ich hab das Krippeln schon gespürt und ging los.

00:04:08: Da hatte ich immer gewusst wo's hingehen soll und bin nicht... Irgendwas ist in meinem Fall.

00:04:14: Sie sagten eben Kribbeln im Bauch, um die Klautouren einfach nur Spaß gemacht?

00:04:20: Ja also Buchlesen oder mit anderen Kindern zu spielen.

00:04:27: Mir nicht mehr interessiert wiederzocken und so.

00:04:40: Das war auch so die Zeit wo ich mich in der Nachbarsgänge angeschlossen habe mir Taschengeltern tagsüber mit Diebstählen so ein bisschen aufgebessern.

00:05:02: Ihr Vater war eine zentrale Figur.

00:05:05: Wie haben sie ihn

00:05:05: erlebt?

00:05:07: Mit den Nerkelemener waren wir rum.

00:05:10: Wir fanden immer einen Grund um herum zu hacken.

00:05:14: Da hat er mich zu schlagen.

00:05:39: Nicht nur die negativen Erfahrungen mit seinem Vater haben Daniel Küster auf die schiefe Bahn geraten lassen.

00:05:45: Auch die kriminelle Karriere seines Bruders mündet in eine Törtung, als er fünf Jahre vor Daniels erste Mord eine ältere Frau erdrosselt.

00:05:55: Dann kam ja die Sache mit ihrem Bruder der Mord.

00:05:59: Wer hat sich das auf ihr Leben ausgewirrt?

00:06:03: Meine Mutter und ich, in der Schule wurde ich gehänzelt.

00:06:08: In unserem Wohnhaus wurden immer so Zettel an unsere Wohnungstür geklebt.

00:06:14: Assoziale im Mörderbrot usw.

00:06:18: Wir haben keine andere Wahl als wegzuziehen.

00:06:25: In der Zeit in den Wochen, wo wir keine Wohnung fanden und eine gesucht haben ... Da habe ich dann auch Trost und Vergessen in Alkohol und haschisch gesucht.

00:06:38: Bis dahin habe ich aber keinen Bezug zu

00:06:41: Drogen.

00:06:42: Wir haben sich dann die anderen Menschen ihnen gegenüber verhalten, also diese Kanten.

00:06:53: Die Freundschaften oder Bekanntschaften, die ich damals hatte, waren auch meine Selbstachtung.

00:07:06: Hämmern mich nicht mehr getraut über ganz normale Beziehungen mit den anderen Menschen anzufangen.

00:07:15: Ich hatte auch eine Hemmung, die bis heute noch nicht als Überwunden ansehe und die letztlich ja auch zur Störung denke ich in meinem Sexualleben geführt hat.

00:07:31: Ich habe immer so ein innerliches Gefühl, dass ich total verkrampft bin leben kann.

00:07:39: Herr Küster, Sie müssen sich das jetzt nicht antun.

00:07:43: also wir können auch darauf verzichten.

00:07:45: Das stimmt auch

00:07:45: noch.

00:07:46: Ein andermal?

00:07:47: Nee, nee, nee.

00:07:49: Aber ich hatte zu der Zeit überhaupt keine totale Bindung und im Leben schon abgeschlossen.

00:08:06: Ich hatte doch niemanden, die mich sprechen konnte.

00:08:13: Nicht in eine Welt... Warum blubst du nicht in einer Welt, in der dich entfrieren kann, in denen ich glücklich leben kann?

00:08:19: Das waren so meine Gedanken damals.

00:08:24: Man ist ja düster!

00:08:26: Sie sind nicht unbedingt der geborene Problemlöser.

00:08:38: Was haben sie denn getan, um ihre Gefühle wieder in den Griff

00:08:41: zu kriegen?

00:08:44: Da haben ganz konkret angefangen Drogen zu nehmen und es war alles so zu kommen.

00:08:51: Also habe ich meine ersten Erfahrungen gemacht mit Heroinsniefen und LSD-Nehmen und Bruchen und Essen und Taschenschrauben.

00:09:00: Und jetzt wollte ich meinem Leben auch ernsthaft am Ende machen.

00:09:06: Weil ich einfach Gefühl hatte dass ich nicht mehr her über meinen um so ein Erwerden konnte.

00:09:17: Den Bormimonen hatte ich schrecklich auf den Voraubreferien zurück, weil der Scheiß egal geworden ist.

00:09:23: Wie ich das Geld ankomme...

00:09:25: Auf

00:09:27: einen Strich, das wollte ich nicht.

00:09:45: Man könnte sich auch als Grenzgänger bezeichnen oder besser Grenzverletzer?

00:09:52: Sind meine Omas!

00:09:54: Wenn Sie so wollen die Omas ja.

00:10:00: Ich vermute mal, meine Kollegen haben sie zuerst auf die Großtante angesprochen.

00:10:50: Das war also die dritte Sache.

00:10:52: Wie hat das denn angefangen, so beim ersten Mal?

00:10:55: Gab es da Hemmungen und mussten sie sich überwinden?

00:10:57: Ist ihnen das schwer gefallen?

00:11:06: Ja was lebt man.

00:11:10: Das war, das wir

00:11:12: irgendwann

00:11:14: bei der ersten Tarte kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

00:11:15: Ich wusste in dem Moment, dass es keinen zurück mehr gab und da waren wir alle sogar.

00:11:21: Wie sind Sie denn auf Ihre

00:11:22: Opfer gekommen?

00:11:25: Über den Schmuckgericht, den sie getragen haben.

00:11:28: Wir müssen die Wohnung nachgelaufen.

00:11:31: Und die sah reich aus!

00:11:38: Wie war das denn nach der zweiten Tat?

00:11:40: Haben Sie währenddessen oder danach anders empfunden?

00:11:54: Total über der Gesellschaft.

00:11:55: Ich spürte die Macht.

00:12:00: Drei oder vier Tage habe ich geschlafen, weil die Galaktänik mit Tüftel sind geworden.

00:12:36: Ich bin doch einigermaßen überrascht, denn Daniel Küster hat eben gestanden die Morde planvoll begangen zu haben.

00:12:43: Also doch keine Augenblickstaten wie es das Landgericht ursprünglich angenommen hat.

00:12:48: demnach war die Motivation also nicht nur Habgier sondern auch das Bedürfnis eigene Machtgefühle auszuleben.

00:12:58: Ich erzähle...

00:13:03: Warum erzählen Sie mir das?

00:13:09: Herr Küster, wie war es denn, wenn sie die Frauen getötet haben?

00:13:15: Was haben sie da in

00:13:16: Fummeln?

00:13:17: Kalt oder was?

00:13:20: Blöd!

00:13:24: Eine Hand, so... Hat ich einen Hals gelegt?

00:13:29: Dann habe wir weggekriegt.

00:13:34: Wie ein Zeitlupe, so.

00:13:39: Was ist noch Worin?

00:13:41: Tal klar.

00:13:45: Also diese Kaltblütigkeit, wo kommt ihr denn her?

00:13:50: Können Sie mir dazu etwas sagen?

00:13:56: Rogender wird mich schon.

00:13:59: Ich fühl's kalt, wenn er nicht tot.

00:14:04: Also kalt halt

00:14:06: eben

00:14:09: so gar nichts.

00:14:12: Denken Sie heute noch an die Frau?

00:14:14: Ich versuchte zu verteilen, aber ich habe diese Alptäne da.

00:14:17: Da scheiden mir dann meine Opfer und plötzlich da hab' ich Angst davor.

00:14:26: Ich versuche dann das Machtgefühl wieder hochzuholen und schrei sie an

00:14:32: mit den Opfern

00:14:32: und sage... Ey!

00:14:34: Ich hab euch getötet!

00:14:35: Hau da ab!

00:14:35: Geht weg von hier

00:14:36: ja?!

00:14:40: Also sie fürchten sich vor diesen Frauen?

00:14:46: Ich würde mein Leben dafür geben, es um geschehen

00:14:49: machen zu lassen.

00:15:00: Wenn wir mal zurück in ihre Kindheit Was hat Ihnen da am meisten gefehlt?

00:16:20: vergessen in den Herzen.

00:16:23: So ein Tod existiert habe ich eigentlich nur noch in der Gang.

00:16:31: War das für Sie so eine Art Ersatzfamilie?

00:16:34: Nein, es war ganz anders.

00:16:37: In dieser Gemeinschaft habe ich einfach nur Anerkennungen gesucht und Freunde und Menschen die mich so akzeptierten wie ich waren.

00:16:50: Und deshalb sind sie dabei geblieben?

00:16:53: Ja dass wir und warum und Hintergrund hat mich gar nicht so interessiert.

00:16:58: Mir war nur wichtig, dazuzugehören.

00:17:00: Ja mir war natürlich dann später auch klar geworden, dass das nicht der richtige Weg war oder richtiger Machart da, was ich eigentlich gesucht habe, damit es ganz egal weiß ich mich zu behaupten.

00:17:17: Sie sind damals vernommen worden?

00:17:18: Wie war denn das Verhältnis zu den Kollegen?

00:17:21: Das ist das Verhör mit dem Bullener!

00:17:23: Das war der reinste Horror.

00:17:24: Terror pur.

00:17:26: Ich durfte nichts essen und schlafen, durfte mich nicht waschen.

00:17:30: Das hätte mich erfülllich in einer Kontrolle.

00:17:32: Das kann ich mir nicht vorstellen, das glaube ich

00:17:34: Ihnen.

00:17:34: Ja, das kommt mir aber so vor!

00:17:35: Herr Küster Sie waren auf Entzug?

00:17:38: Ja klar die dürften wir natürlich nichts geben ist klar.

00:17:43: Aber das Verhältnis kann ja so schlecht nicht gewesen sein.

00:17:46: Sie haben zwei Morde gestanden, die sonst niemals aufgeklärt werden.

00:17:51: Die hat mir doof versprochen.

00:17:54: Natürlich in der Aufsicht und dafür wollte ich eine Lebensbeichte ablegen.

00:17:58: Herr

00:17:58: Küste verarschen sie

00:18:00: mich nicht... Ja, okay.

00:18:02: Da waren vielleicht auch ein bisschen Gewissensbisse dabei, da so eine Gerechtigkeit zu empfinden.

00:18:07: Ich wollte auch diesen Tunnelblicken irgendwann loswerden und dieses Tunnel denken.

00:18:15: Jetzt sind sie viele Jahre hier im Knast!

00:18:18: Wie ist das denn?

00:18:19: Haben Sie sich verändert oder hat man Sie verändert?

00:18:22: Nein

00:18:22: ich hasse es einfach, dass Sie mit mir machen können was Sie wollen... ...und dass Sie nicht behandeln können wie Sie wollen.

00:18:28: Und alles mit der Begründung, dass für Ordnung Sicherheit vollzug ist.

00:18:33: zum Quatsch Du musst dich vor denen ausziehen, du musst dich bücken.

00:18:37: Du musst dir in den Arsch schauen lassen.

00:18:39: Ja, dann könnt ihr die Fresse hauen, wann immer sie wollen und die bestimmen da oben, wann man einkaufen darfst, was du einkauen darfst.

00:18:48: Wann und wie lange du telefonieren darfst?

00:18:49: Wann oder wie lang du Besuch haben kannst... Und halten sich selbst nicht an Gesetze, flangts aber von uns!

00:18:57: Die wissen ganz genau dass der Knast uns schädigt ja und lassen uns ganz langsam vor die Hunde gehen.

00:19:03: Da krieg ich das große Kotzen.

00:19:07: Und dass diese Behörde hier überhaupt nicht daran interessiert ist an Wiedereingliederung oder Menschlichkeit, ja?

00:19:14: Dass es nicht einen Menschen gibt, der ein bisschen irgendwie fähig dazu ist, die Lebensfähigkeit zu fördern.

00:19:22: Das ist doch so offensichtlich, dass ich mich als Insasa frage,

00:19:26: warum weiß das

00:19:27: eigentlich da draußen keiner?

00:19:29: und warum will sich keiner wissen da

00:19:30: draußen?

00:19:32: Deswegen sind Sie verbittert!

00:19:33: Ja

00:19:34: deswegen bin ich verbittered Über die Justiz und über den Staat.

00:19:37: Und über diese Leute, die glauben, dass man einfach durch Unterdrückung und Gefangenschaft Menschen ändern kann!

00:19:44: Ja?

00:19:45: Ich sage Ihnen mal was... Hier kriegt wieder der kleine Mann von der Straße den Schwarzen Peter zugeschoben Weil der ist zuerst das schnellste Opfer.

00:19:59: Diesen Menschen züchtet der Staat.

00:20:03: Okay Wenn es tatsächlich so ist, dass hier menschliche Zeitbomben gezüchtet werden Dann bedeutet das aber auch Herr Küster Sie bleiben bis zum Lebensende hier.

00:20:18: Meine Meinung ist, ich halte von so drastisch getroffen überhaupt nichts.

00:20:22: Meine meine Meinung ist man sollte lieber mit den Betreffenden gefangenen Direktarbeit.

00:20:29: Okay grundsätzlich richtig aber viele wollen gar nicht dass man mit ihnen arbeitet.

00:20:33: die sind nicht therapierbar.

00:20:35: Das ist doch systemschuld!

00:20:37: Die paar Sozialarbeiter die wir hier haben die sind nach zwei Stunden ausgelaut und können auch immer helfen.

00:20:43: Eine Lösung nach dem Wegschließkonzept?

00:20:47: ja das für mich einfach nur eine schrittweise Todesstrafe, die ja nicht ohne Grund abgeschafft wurde.

00:20:54: Auch wenn er hier übertreibt in einem Punkt hat der Recht Die Resozialisierung hat bei ihm nie gegriffen Denn im Gefängnis ist der Hass auf die Gesellschaft noch stärker geworden und er will jetzt weder Verantwortung für seine Taten übernehmen Noch eine Verhaltensveränderung herbeiführen.

00:21:11: Man sagt allgemein, die Würde des Menschen sei unantastbar.

00:21:15: Wie empfinden Sie das speziell hier im Knast?

00:21:20: Was ist hier Menschenwürde?

00:21:21: Es wird getreten, hat Absurdung geführt.

00:21:28: Ich habe völlig den Bezug dazu verloren.

00:21:34: Würde es jetzt nicht gleich mit einem normalen Verhältnissen am achten Lebensstand haben.

00:21:41: Dass das hier drin genauso wieder draußen.

00:21:44: Das müssen Sie mir genauer erklären.

00:21:47: Also wenn jemand Geld hat oder die Niedigung der Unterstützung von Familie oder einem Rechtsbeistand dann wird er hier vorn im Entdienst.

00:21:56: auch Er würde voll behandelt.

00:22:00: Fehlt ihm das?

00:22:02: Dann ist er nicht in der Lage, seine Würde hier auf euch zu erhalten.

00:22:05: Wie sieht es denn dann konkret aus?

00:22:08: Was fehlt genau?

00:22:09: Das fängt sich schon mit der Nahrungsaufnahme an.

00:22:11: Jeder hat ja seine Schüssel.

00:22:14: Sie haben nämlich da im Vergleiche daran einen Hund, der seine Mahlzeiten aus einem Napf aufnimmt oder die Toiletten zum Beispiel.

00:22:24: Die stehen in einer Ecke in der Zelle Ohne Sichtblende oder sonst anders, irgendwie anderen Schutz im Raum.

00:22:34: So und wenn der seiner drauf geht und spült da stinkt das Arabenzimmer nach Fäkalen!

00:22:40: Ja?

00:22:40: Und unter diesen Umständen fällt es nicht sehr leicht seine Würde auf euch zu

00:22:45: halten.

00:22:50: Sommernächstes Jahr, das mögliche Datum ihrer Entlassung was machen sie dann?

00:22:55: haben Sie Pläne?

00:22:58: In Atomkraftwerken die Luft springen?

00:23:00: In atom Kraftwerk in die luft springen?

00:23:39: Daniel Küster tötete seine Opfer nicht nur aus Habgier, sondern auch um Macht ausüben zu können.

00:23:44: Herrscher überleben und tot.

00:23:47: Das Töten bestärkte ihn aber auch in seinem sozialen Status.

00:23:51: Kurz gesagt, der Loser ist tot es lebe der Mörder.

00:23:55: Auch habe ich herausfinden können dass die Morde juristisch zumindest teilweise falsch eingeschätzt wurden.

00:24:02: eben keine spontanen taten sondern planvoll und kaltblütig.

00:24:06: aus meiner Sicht war Daniel Küster zum Zeitpunkt des Interviews immer noch ein hochgefährlicher Mensch.

00:24:13: trotzdem wurde er einige Jahre später entlassen und ermordete kurz darauf zwei ältere Frauen, um sich Geld für Drogen zu beschaffen.

00:24:22: Seitdem ist Daniel Küster wieder in Heftling – sehr wahrscheinlich bis zu seinem Lebensende!

00:24:45: Natürlich freuen wir uns über Kommentare, Likes und Shares.

00:24:49: Und großzügige fünf Sterne Bewertungen in den Podcast-Apps.

00:24:53: Am Ende bleibt uns nur noch zu sagen – passt auf euch auf!

00:24:57: Man weiß nie wer da draußen wartet.

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